Darauf haben alle gewartet
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SDK-Event: Quicktime-Stream bereits online
Schneller als sonst stellt Apple
die Quicktime-Aufzeichung zum heutigen Event online.
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Hier nochmal die Keynnote zum lesen
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Beinahe ein neues iPhone für lau
iPhone-Software 2.0 ab Juni verfügbar / Mehr Funktionen für Enterprise-Umgebungen
Bei Apple war heute Weihnachten: Cupertino hat nahezu alle Wünsche erfüllt, die Anwender an das iPhone haben. Bei dem heutigen Special Event unter dem Namen "iPhone Software Roadmap" hat Firmenchef Steve Jobs die neue iPhone-Software 2.0 für kommenden Juni angekündigt und bereits vorgestellt. Sie bietet Unterstützung für Microsoft Exchange ActiveSync, Push-E-Mail und -Termine und -Adressen und sicheren Zugang über Cicso IPsec VPN. Damit erschließt Apple dem iPhone die technische Infrastruktur von Unternehmen und Forschungseinrichtungen - und somit neue Anwenderkreise.
Apple hat die Wünsche von Anwendern aus dem geschäftlichen Umfeld erhört und vereinfacht die Einbindung des iPhones in Enterprise-Umgebungen. In Ermangelung einer eigenen Lösung für eine Integration zu Microsoft Exchange-Umgebungen hat Apple den Erzrivalen aus Redmond einfach mit ins Boot geholt. Unter Lizenz von Microsoft nutzt Apple die ActiveSync-Technologie und ermöglicht so ab Juni sichere Kommunikation zu Exchange 2003- und -2007-Servern. Das ermöglicht den automatischen Empfang von E-Mails, Terminen und Adressdaten über die Push-Technik, Zugriff auf globale Adressverzeichnisse und die Nutzung unterschiedlicher Sicherheitsfunktionen. Dazu zählt auch die Benutzung von Cisco IPsec VPN, die Authentifizierung mittels Passwort oder Zertifikaten und den Zugriff auf WLAN-Firmennetze (WPA2 Enterprise, 802.1x).
Für einen Beta-Test der Enterprise-Lösungen können sich Anwender bei Apple bewerben.
IT-Administratoren werden sich über eine einfach zu handhabende Konfigurationshilfe für Apples Handheld freuen, die es erlaubt, Benutzerinformationen durch den Anwender selbst "in einem Rutsch" über das Firmennetzwerk zu installieren. Alle Anwender können von neuen Funktionen im E-Mail-Client profitieren, der ab Juni und Version 2.0 auch PowerPoint-Dateien anzeigen kann - Word und Excel-Anhänge beherrscht das iPhone bereits.
Neu kommt als Programm auch der App Store hinzu, in dem iPhone-Besitzer - wie im iTunes-Store Musik - Programme über einen sicheren Weg erwerben und auf ihrem Gerät installieren können. Das funktioniert auch auf einem iPod touch. Kunden können im App Store mit Kreditkarte zahlen, 70 Prozent des Umsatzes gehen als Reinerlös an den Programmierer selbst. Die restlichen Kosten für Hosting, Abrechnung und Vertrieb trägt Apple - und bleibt auch auf diesen Kosten zum Teil sitzen, wenn sich Programmierer entscheiden, eine Applikation als Freeware kostenfrei anzubieten. Einen anderen Weg Programme anzubieten wird es nicht geben - jedenfalls nicht mit Apples Gnaden. In der sich dem Special Event anschließenden improvisierten Pressekonferenz hat Jobs eine SIM-unlock-Software als Kandidaten für den App Store kategorisch ausgeschlossen, eine Voice-over-IP-Anwendung aber könne durchaus in das Programm aufgenommen werden, solange sie ausschließlich WLAN-Verbindungen benutze.
Während das Software-Update 2.0 im Juni an iPhone-Besitzer kostenlos abgegeben wird, müssen iPod touch-Besitzer hierfür zahlen. Als Grund hierfür nennt Apple unterschiedliche Abrechnungsmodelle - das iPhone bilanziert der Hersteller über zwei Jahre hinweg. Firmenchef Steve Jobs versprach heute aber, es werde sich nur um einen "symbolischen Betrag" handeln. Die genaue Höhe will Apple allerdings erst im Juni nennen.